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Contents : Informationen des Gesundheitsamtes Ludwigsburg f r Personen die an Grippe (Influenza) erkrankt oder dessen verd chtig sind Wenn Ihr Arzt oder Ihre rztin bei Ihnen eine Grippe (Influenza) feststellt oder der Verdacht besteht dass Sie sich mit Influenza-Erregern infiziert haben handelt es sich in ber der H lfte der F lle auch noch im ersten Halbjahr 2011 um den Erreger der Influenza A(H1N1 2009) der damaligen Schweinegrippe . Bei allen seitdem bei uns vorkommenden Influenza-Typen k nnen Sie durch die Einhaltung geeigneter Hygienema nahmen das Risiko einer Ansteckung anderer Personen vermindern wenn Sie folgende Empfehlungen beachten: Erkrankte sollten die Wohnung nicht verlassen und Besuche im Haushalt bzw. Kontakte zu Mitbewohnern m glichst einschr nken insbesondere wenn diese nicht gegen Influenza geimpft sind. Wichtig ist eine sorgf ltige H ndehygiene. Am besten geeignet ist hierf r ein H ndedesinfektionsmittel f r das Wirkspektrum begrenzt viruzid (Anwendung gem Herstellerangaben) Erkrankte sollten dies vor jedem k rperlichen Kontakt zu anderen anwenden (nicht erkrankte Personen vor allem nach Kontakten mit dem Erkrankten). Ansonsten sollten die H nde zumindest gr ndlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Hustenhygiene: beim Husten Abstand zu anderen Personen halten bzw. sich von diesen abwenden in ein Papier-Taschentuch oder notfalls in den rmel aber nicht in die Handfl che husten Taschent cher sofort in einem geschlossenen Abfallbeh lter entsorgen eine sorgf ltige H ndehygiene ist anzuschlie en (s.o.). Die Bedeutung von Mund-Nasen-Masken f r den Erkrankten und die Kontaktpersonen wurde bislang eher bersch tzt. Sie erbringen allenfalls einen geringen Zusatznutzen. Falls Masken verwendet werden sollte der Filter mehrlagig sein und an allen Seiten eng der Gesichtshaut anliegen. Zu tragen w ren sie wenn der Abstand zwischen dem Erkrankten und anderen Personen weniger als ca. 2 m betr gt. R ume h ufig l ften Wenn r umlich m glich: Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern Kein gemeinsames Einnehmen der Mahlzeiten d.h. Essen entweder r umlich oder zeitlich getrennt von den nicht erkrankten Kontaktpersonen ohne Impfschutz. Auf allgemeine Sauberkeit im Haushalt achten insbesondere in K che und Bad. Das Geschirr kann in der Sp lmaschine oder sehr gr ndlich von Hand gereinigt werden. W sche wie blich waschen h ufig ber hrte Kontaktfl chen (z.B. T rklinken Telefonh rer) sollten regelm ig gr ndlich gereinigt werden. Erkrankte k nnen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindertagesst tten fr hestens einen Tag nach Abklingen des Fiebers wieder besuchen bestehen zu diesem Zeitpunkt jedoch noch andere Beschwerden wie z.B. Husten sollten Sie die Wiederzulassung mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen. Dies gilt f r Erwachsene und Kinder. Besch ftigte mit beruflichem Kontakt zu Personen mit besonderen gesundheitlichen Risiken (siehe Seite 2) sollten vorsorglich mindestens 7 Tage lang nach Krankheitsbeginn diese T tigkeiten nicht aus ben. Weitere wichtige Informationen zur Influenza: Die bertragung der Erreger (Viren) erfolgt vorwiegend als Tr pfcheninfektion beim Sprechen Husten und Niesen m glich ist sie aber auch durch indirekten Kontakt ber Gegenst nde. Inkubationszeit: Zum Krankheitsausbruch kommt es in der Regel 1 2 Tage nach der Ansteckung. Zeitraum der Ansteckungsf higkeit: Infizierte k nnen Viren bereits einen Tag vor Beginn der Beschwerden ber die Schleimh ute des Nasen-Rachen-Raums ausscheiden. Die Ansteckungsgefahr ist um den Erkrankungsbeginn am h chsten. Influenza-Viren k nnen bei erkrankten Erwachsenen bis zu 7 Tagen bei erkrankten Kindern bis zu 10 Tagen nach Erkrankungsbeginn aus dem Nasenrachenraum ausgeschieden werden. Insbesondere Personen mit einer Immunschw che k nnen noch l nger ansteckend sein. Symptome der Grippe (Influenza): Pl tzlich auftretendes Fieber trockener Husten Halsschmerzen Kopf- und Gliederschmerzen M digkeit und Appetitlosigkeit. Daneben k nnen auch Schnupfen belkeit Erbrechen und Durchfall auftreten. Therapiefragen besprechen Sie bitte nach telefonischer Voranmeldung mit Ihrem behandelnden Arzt. Wichtig ist jedoch dass auch bei Einnahme antiviraler Medikamente (z. B. Tamiflu oder Relenza ) eine Ansteckungsf higkeit ber die o.g. Zeitr ume bestehen kann. Die Frage einer Impfung f r das n chste Winterhalbjahr sollten Sie mit Ihrem behandelnden bzw. Hausarzt besprechen. F r Ihre engen Kontaktpersonen (z.B. Lebensgemeinschaft im gleichen Haushalt Intimpartner) sind unter Umst nden besondere Schutzma nahmen notwendig. Dies gilt insbesondere f r Personen mit einem erh hten Gesundheitsrisiko (z.B. bei chronischen Erkrankungen der Atemwege oder des Herz-Kreislaufsystems Diabetes mellitus) sowie f r Schwangere S uglinge hochbetagte oder stark bergewichtige Patienten. Daneben k nnen besondere
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