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Contents : 1 Richtlinie des Ministeriums f r Arbeit Soziales Frauen und Familie zur F rderung von Qualifizierungs- und Coachingma nahmen bei Existenzgr ndungen und Unternehmensnachfolgen im Land Brandenburg vom 30. Dezember 2009 I. Zuwendungszweck Rechtsgrundlage 1. Das Land Brandenburg gew hrt nach Ma gabe dieser Richtlinie der Verwaltungsvorschriften (VV) zu 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) sowie im Rahmen des Operationellen Programms des Landes Brandenburg f r den Europ ischen Sozialfonds (ESF) 2007 2013 Zuwendungen aus Mitteln des ESF und des Landes zur Unterst tzung von Gr ndungswilligen in der Vorgr ndungsphase zur Begleitung von Existenzgr nderinnen und gr ndern in der bergangsphase1 zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Gr ndungen sowie zur Unterst tzung von Personen die im Rahmen der Unternehmensnachfolge Arbeitspl tze sichern wollen. Ein Anspruch des Antragstellers auf Gew hrung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbeh rde aufgrund ihres pflichtgem en Ermessens im Rahmen der verf gbaren Haushaltsmittel. 2. Das Land Brandenburg f rdert Existenzgr ndungen als strategischen Ansatz gegen Arbeitslosigkeit und tr gt damit zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Ziel der F rderung ist es neue selbstst ndige Arbeit im Land Brandenburg zu schaffen um somit mittelfristig Arbeitsplatzeffekte zu erzielen. Dabei soll ein Schwerpunkt der F rderung auf die Qualit t und jeweilige Spezifik von Gr ndungsberatung sowie auf die Nachhaltigkeit der neu gegr ndeten Unternehmen (KMU)2 gelegt werden. Daher gliedert sich die F rderstruktur zum einen in Zielgruppen (Migrantinnen und Migranten Jugendliche Hochschulen) zum anderen in die Unterst tzung von innovativen Gr ndungen. Weiterhin wird die selbst ndige T tigkeit im Rahmen von Unternehmensnachfolgen unterst tzt um Arbeitspl tze zu erhalten. Frauen sollen in allen F rderbereichen eine besondere Unterst tzung erfahren. 3. Das Gender-Mainstreaming-Prinzip ist anzuwenden das hei t bei der Planung Durchf hrung und Begleitung der Ma nahmen sind ihre Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und M nnern aktiv zu ber cksichtigen und in der Berichterstattung darzustellen. Insbesondere soll die Gr ndung durch Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch geeignete Angebote unterst tzt werden. 4. Die F rderung der im Rahmen der Neuausrichtung der F rderstrategie festgelegten Branchenkompetenzfelder und regionalen Wachstumskerne genie t Priorit t. Ma nahmen aus den regionalen Wachstumskernen ist besonderer Vorrang zu geben. 5. Die ESF-Mittel stehen spezifisch f r die Region Brandenburg-Nordost oder die Region Brandenburg-S dwest nach dem Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1059/2003 (NUTS-VO)3 zur Verf gung. Daher k nnen die Konditionen f r die Gew hrung der Mittel und die entsprechende Verwaltungspraxis zwischen diesen Regionen variieren. 1) Die bergangsphase beginnt mit der Gr ndung (Gewerbeanmeldung oder Beginn der wirtschaftlichen T tigkeit) und umfasst das erste Jahr nach der Gr ndung. KMU sind kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der jeweils g ltigen Definition der Europ ischen Kommission. Derzeit gilt die Definition im Anhang der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (ABl. EU Nr. L 124 S. 36 vom 20. Mai 2003). Nach Artikel 2 Abs. 1 dieser Definition sind KMU Unternehmen die weniger als 250 Personen besch ftigen und die entweder einen Jahresumsatz von h chstens 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf h chstens 43 Millionen Euro bel uft. Partnerunternehmen und verbundene Unternehmen sind dabei zu ber cksichtigen. Frz.: Normenclature des unit s territoriales statistiques Systematik der Gebietseinheiten f r die Statistik . 2) 3) 2 II. Zuwendungsempf nger Juristische Personen des ffentlichen und privaten Rechts sowie Personengesellschaften. III. Art und Umfang der F rderung 1. Zuwendungsart: Projektf rderung 2. Finanzierungsart: Fehlbedarfsfinanzierung 3. Form der Zuwendung: Zuschuss IV. F rderma nahmen 1. Regionale Lotsendienste und Lotsendienst f r Migrantinnen und Migranten 1.1 Gegenstand der F rderung Gef rdert werden 1.1.1 die Wahrnehmung von regionalen Lotsendiensten f r Gr ndungswillige in der Vorgr ndungsphase zur Vorbereitung einer Existenzgr ndung in den Landkreisen und kreisfreien St dten einschlie lich ihrer Begleitung in der bergangsphase (als KMU) 1.1.2 die Wahrnehmung des Lotsendienstes f r die Migrantinnen und Migranten der zielgruppenspezifische Angebote unter Ber cksichtigung ihrer soziokulturellen und beruflichen Erfahrungen und ihrer sprachlichen Kenntnisse unterbreitet einschlie lich ihrer Begleitung in der bergangsphase (als KMU) 1.1.3 individuelle spezifische Qualifizierungs- Beratungs- und Coachingleistungen durch exter
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