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Staudigl 120 dopteren um Triest und in Istrien 1913 reiste er auch nach S ditalien um in den gebirgigen Regionen auf der Halbinsel von Sorrent und in Kalabrien am Monte Cocuzzo und Monte Martinello die Schmetterlingsfauna zu untersuchen. Seine wiss. Ergebnisse mit zahlreichen Neubeschreibungen bisher unbekannter Schmetterlingsarten ver ff. er ab 1915 in verschiedenen dt. und sterr. entomolog. Z. Als Bahnangestellter in Wels (1915 22) n tzte S. diese Zeit auch zu reger Sammelt tigkeit in der dortigen Umgebung im Salzkammergut und auf dem Dachstein. In den folgenden Jahren unternahm er noch einige Sammelreisen nach S ditalien. Bis Ende 1924 lebte S. in Innsbruck ab da in Kastelruth (Castelrotto). Seine letzte wiss. Publ. erschien 1930. Einzelne Aufsmlgg. gelangten an die Naturhist. Museen in Wien die Smlg. palaearkt. Macrolepidopteren kam um 1928 an das zoolog. Mus. in Tring (bei London). W.: zahlreiche Beitrr. in Bolletino della Societ adriatica di scienze naturali in Trieste und Z. f r wiss. Insektenbiol. etc. L.: W. Horn u. a. Collectiones entomologicae. Ein Kompendium ber den Verbleib entomolog. Smlgg. der Welt bis 1960 2 1990 S. 377 G. Nonveiller The Pioneers of the Research of the Insects of Dalmatia 1999 S. 255ff. Pfarramt St. Andr Lienz Pfarramt St. Nikolaus Hall in Tirol beide Tirol. (V. Stagl S. Randolf) Staudigl Joseph d. . S nger. Geb. W llersdorf (N ) 14. 4. 1807 gest. Wien 28. 3. 1861. Sohn eines k. Revierj gers Vater von Rudolf S. (s. d.) und Joseph S. d. J. Schwiegervater von Gisela S. (beide s. u.). S. wurde 1816 S ngerknabe in Wr. Neustadt besuchte dort das Gymn. absolv. ab 1823 die phil. Jgg. am Piaristengymn. in Krems an der Donau und trat 1825 als Novize in das Benediktinerstift Melk ein. Nach seinem Austritt aus dem Stift 1827 begann er in Wien ein Chirurgiestud. und nahm gleichzeitig eine Stelle als Chorist an der Wr. Hofoper an. Auf Anraten des Operndir. Louis Antoine Duport nahm er Gesangsunterricht bei Giuseppe Ciccimarra. Er wurde nun auch f r kleine Solopartien verwendet und beging sein offizielles Deb t 1836 als Pietro in Daniel Fran ois Esprit Aubers Die Stumme von Portici . Es folgten Rollen wie Mozarts Sarastro Beethovens Rocco und zahlreiche Ba partien in den Opernwerken Meyerbeers Bellinis und Donizettis. S. der ab 1831 auch als Hofkapells nger wirkte erreichte bald den Rang einer europ. Ber hmtheit und wurde in London wo er 1841 47 als Opern- Staudigl und Konzerts nger auftrat als der deutsche Lablache gefeiert. 1845 48 war er am Theater an der Wien engag. wo er 1846 die Rolle des Stadinger in der Urauff. von Gustav Albert Lortzings Der Waffenschmied kreierte und 1847 bei der Urauff. von Meyerbeers Vielka als Partner von Jenny Lind mitwirkte. Danach kehrte er an die Hofoper zur ck wo er zuletzt auch als Regisseur bis 1854 verblieb. Sein ungew hnl. Stimmumfang machte es ihm m glich auch Baritonpartien (Verdis Macbeth) in sein Repertoire aufzunehmen. Als gefeierter Lied- und Oratoriens nger wirkte er noch bis 1856 verfiel aber allm hl. in geistige Umnachtung . S. war eine beraus vielseitige K nstlerpers nlichkeit er malte und komponierte befa te sich aber auch mit techn. Experimenten und war berdies ein Pionier der hom opath. Heilmethode. Sein Sohn Joseph S. d. J. (geb. Wien 18. 3. 1850 gest. Karlsruhe Baden/Dtld. 21. 4. 1916) wurde von Viktor Frh. v. Rokitansky (s. u. Rokitansky Hans Frh. v.) zum S nger ausgebildet und erlebte eine bedeutende Karriere die ihn an die Metropolitan Opera New York (1884 86) f hrte wo er in Ba und Bariton-Rollen Mozarts (Leporello) und Wagners (Wolfram Wotan Pogner) auftrat. Seit 1885 war er mit der Mezzosopranistin Gisela S. geb. Koppmayer (geb. Braunau am Inn O 4. 9. 1864 gest. Karlsruhe 22. 2. 1929) verehel. die ihre Laufbahn 1879 in Wien begann und in Hamburg Berlin sowie in den USA fortsetzte. Sie war eine Opern- und Konzerts ngerin ersten Ranges 1886 92 trat sie bei den Bayreuther Festspielen (Brang ne Magdalena) auf. L.: ADB Eisenberg B hne Kosch Theaterlex. Kutsch Riemens 4. Aufl. 2003 oeml Renner Nachl sse Ulrich Wurzbach (m. L. u. Rollenverzeichnis) Mitth. aus Wien ed. F. Pietznigg 1835 C. Droste in: B hne und Welt 10 1908 S. 1029ff. (auch f r Gisela S.) M. Jahn Die Wr. Hofoper von 1836 bis 1848 ( Ver ff. des RISM sterr. R. B/1) 2004 s. Reg. Schubert-Enz. ed. E. Hilmar M. Jestremski 2 ( Ver ff. des Internationalen F. Schubert Inst. 14) 2004 WStLA Wien. Joseph S. d. J. und Gisela S.: Eisenberg B hne Kosch Theaterlex. Kutsch Riemens 4. Aufl. 2003 Ulrich. (C. H slinger) Staudigl Oskar Wilhelm Ps. Faust Friesen Schriftsteller Journalist und Lehrer. Geb. Wien 6. 9. 1861 gest. ebd. 2. 8. 1943. Sohn eines Fabrikanten. Nach der Realschule absolv. S. in Wr. Neustadt und St. P lten die Lehrerbildungsanstalt und war ab 1880
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