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Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at KOL 6/3 (1984): 19-21 PFLANZENGEOGRAPHIE - FLORA OBER STERREICH Heilpflanzen aus anderer Sicht (6) Dr. Alfred KUMP Ghegastra e 30/14 A-4020 Linz . Feld-Stiefm tterchen (Viola arvensis MURRAY incl. Viola tricolor L.) Eine einj hrige krautige Pflanze aus der Familie der Veilchengew chse. Der Stengel ist vom Grund auf stig bei V. arvensis bis 20 cm bei V. tricolor bis 40 cm hoch. Die Nebenbl tter sind leierf rmig-fiederspaltig. Die BiUten sind bei V. arvensis etwa so lang wie der Kelch cremefarben bei V. tricolor l nger als der Kelch und blauviolett. Die Bl tezeit beginnt im April und dauert bis September/ Oktober. Verbreitung Hinweise aus dem 19. Jahrhundert Dreifarbiges Veilchen Hungerveigl Stiefm tterchen Frevsaamkraut Dreyfaltigkeitsblume Tagundnachtveigl Steinveilchen. Je SAILER: Abb. 1: Feld-Stiefm tterchen Gem sePupping (Eferding). f eld b e i OBER STERREICH PHonzenverbreituno Taxon: Viola arvensisMuRRAy ind Viola tricolorL Abb. 2: Verbreitungsgebiet des Feld-Stiefm tterchens (Viola arvensis MLRRAY incl. Viola tricolor L.) in Ober sterreich. KOL 6/3 (1984) 19 Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at l nger je lieber auf Sand ckern gemein auf Brachfeldern Felsen in Geb schen in den Alpen und Voralpen. Das Kraut offizinel." DUFTSCHMID: Dreifarbiges Veilchen Tag- und Nachtbl ml." DUFTSCHMID unterscheidet ebenfalls zwei Arten. Zu V. arvensis bemerkt er: Das Kraut liefert den bekannten Dreifaltigkeitsblumenthee (Herba jacea tricoloris) welcher im of cinellen Gebrauche besonders gegen Hautausschl ge der Kinder ist. Auf Aeckern mit lehmigsandigem Boden unter der Saat allenthalben unkrautartig sich vermehrend auf wellsandigen Wiesen an Z unen Hecken h chst gemein sowohl in niedrigen als gebirgigen Gegenden des ganzen Gebietes. " Zu V. tricolor gibt er nur Standortangaben und keinen Hinweis auf eine arzneiliche Verwendung. Auf Aekkern und Wiesen der Berg- und Voralpenregion der Kalkgebirge." n rdlichen Mitteleuropa noch in der Ebene in S ddeutschland der Schweiz in Frankreich und bei uns bereits in der Bergstufe und erreicht in den Alpen H hen um 1500 m. (wassertreibende) und diaphoretische (schwei treibende) Wirkung zu beobachten. Da aber in den Wurzeln der h chste Saponingehalt ist sollte die ganze Pflanze verwendet werden. Anwendung in der Heilkunde Randbemerkungen Nach tierexperimentellen Belegen tritt durch die Anwendung von Feld-Stiefm tterchenkraut bei gewissen Hautleiden eine Besserung ein. Sonst ist eine geringe diuretische Der lat. Name Viola Veilchen kommt aus der gleichen Quelle wie das gr. ion Veilchen. Tricolor sp tlat. dreifarbig bezieht sich auf die Bl tenfarbe. Gemeiner Wasserdost Kunigundenkraut (Eupatorium cannabium L.) Ein ausdauerndes KorbblUtengew chs dessen rosa R hrenbl ten in dichten Schirmrispen stehen. Die Pflanze wird 50 cm bis 1 5 m hoch hat einen meist rot berlaufenen viereckigen Stengel der sich im oberen Teil verzweigt die Bl tter sind gegenst ndig und handf rmig geteilt sie hneln den Hanfbl ttern. Bl tezeit Juli bis September. Verbreitung Heutige Verbreitung (siehe Abb. 2) Die beiden Arten sind nicht immer ganz eindeutig zu trennen. Die V. arvensis ist von der H gelstufe bis in die submontane Stufe die V. tricolor erst ab der montanen Stufe zu finden und fehlt auf reinem Kalk. Allgemeine Verbreitung Die Veilchengew chse sind mit zirka 450 Arten ber die Erde verbreitet in den Gebirgen S damerikas und der n rdlichen gem igten Zone sowie im gem igten Asien. Zur Familie der Veilchengew chse z hlt nun eine Gruppe deren Lebensrhythmus im Gegensatz zum berwiegenden Teil der Pflanzen dieser Familie nur einj hrig oder h chstens berj hrig ist. Diese Arten zu denen auch das Wilde Stiefm tterchen z hlt wachsen auf offenen Stellen wie Sandpl tzen oder als Begleitpflanzen auf ckern und Wiesen. Diese formenreiche Art ist nicht immer eindeutig von dem h ufiger vorkommenden Acker- oder FeldStiefm tterchen zu trennen. Das Wilde Stiefm tterchen ist ein Element der Bergstufe im submediterranen mitteleurop ischen und nordeurop ischen Gebiet. Es bewohnt Mitteleuropa Gro britannien geht bis Mittelskandinavien und von Wei ru land bis zum Ural. Die als Heilpflanze verwendete Art w chst im 20 Hinweise aus dem 19. Jahrhundert SAILER: Hanfartiger Wasserdost Kunegundenkraut Alpkraut Klettenkraut Leberkraut Hirschklee Drachenkraut Bruchwurzel K nigskraut Hirschwundkraut. An Bachufern auf nassen Wiesen in feuchten Bergw ldern. Die scharfriechende bittere Pflanze galt sonst viel bey den Aerzten." DUFTSCHMID: Gemeiner Wasserdost Kunigundenkraut Wasserhanf. In Waldschluchten an feuchten Holzschl gen in nassen Gr ben im gebirgigen Theile und an Ufern und in A uen der Fl sse bis in die Voralpen." Ein Hi
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