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Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at PFLANZENGEOGRAPHIE - FLORA OBER STERREICH Heilpflanzen aus anderer Sicht (5) Gemeiner Hopfen (Humulus lupulus L.) Eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Hanfgew chse. Der Stengel ist mit Kletterhaken besetzt und windet sich rechtsherum bis sechs Meter hoch um Str ucher und B ume. Die Pflanze ist di zisch das hei t es gibt sowohl weibliche als auch m nnliche Exemplare. Die Bl ten der weiblichen sind hrig und werden als Hopfen..dolden" bezeichnet die der m nnlichen sind rispig sie bl hen im Juli und August. Die Bl tter sind gelappt. Verbreitung Hinweise aus dem 19. Jhdt. SAILLER: Gemeiner Hopfen. In besonderen G rten kultivirt in Geb schen an Hecken Waldr ndern allenthalben in gro er Menge wildwachsend. Unter den Deckbl ttern der Zapfen liegt auch ein gelber fertiger bitterer gew rzhafter stark riechender Staub der zugleich die Fr chtchen berzieht das Hopfenmehl eine Ingredienz unserer Biere. Die Rinde der Ranken ist bastartig die jungen Sprossen sind spargelartig die gestreckten Bl tter gutes Schaaffutter und die weiblichen Zapfen offizinel: Strobuli oderflores Lupuli." DUFTSCHMID: Gemeiner Hopfen. Hauptnutzen des Hopfens: die Anwendung der Zapfen zur Bierbrauerei indem sie durch ihr Lupulin dem Getr nke einen aromatisch-bitteren Geschmack geben. Sie sind auch als harntreibendes krampfstillendes Mittel of zinell. Junge Triebe werden auch als Salat genossen. An buschigen Berglehnen in Auen an Hecken Ufern im flachen und gebirgigen Lande. Im Gro en zur Biererzeugung gepflanzt: im M hlkreise bei Gramastetten Neufelden allwo im Jahre 1863 der erste Hopfenmarkt gehalten wurde im Hausruckkreise um Gaspoltshofen Schwanenstadt und im Innkreise." siedelt. Die heutige Hopfenkultur beschr nkt sich auf das obere M hlviertel wo er in den Hopfeng rten" angebaut wird. Allgemeine Verbreitung Der Hopfen ist eine mitteleurop ische Pflanze des Tief- und H gellandes. Er ist aber auch in Ostsibirien und im pazifischen Nordamerika zu finden. In Ostasien gibt es auch eine einj hrige Art. Heute ist er weltweit verbreitet. Er wird seit dem 8. Jhdt. der Karolingerzeit kultiviert daher ist sein urspr ngliches Wohngebiet schwer feststellbar. Selten erreicht er in den Zentralalpen H hen von 1500 Meter. Anwendung in der Heilkunde Den Inhaltsstoffen. Lupulon. theri- KOL 6/2 (1984): 20-23 Dr. Alfred KUMP Ghegastra e 30/14 A-4020 Linz schen len und Harzsubstanzen wird ein sedierender Effekt zugeschrieben. Es gibt auch einige Fertigpr parate mit Hopfen doch spielen sie in der Verschreibung eine untergeordnete Rolle. Die Ojibwa-Indianer in Nordamerika bereiten einen Tee aus den weiblichen Bl tenst nden den sie. wie wir das Natriumbikarbonat gegen Magen bers uerung nehmen. Randbemerkungen Der Name Humulus ist latinisiert und stammt aus dem altnordischen humble altbulgarisch chmely Hopfen das wiederum aus einer osteurop ischen Sprache stammt wogulisch gumlix Hopfen lupulus zu lat. lupus Wolf Wolfszahn die Pflanze schlingt sich um andere herum und sch digt sie. Der Hopfen geh rt zur Familie der Hanfgew chse (Cannabaceae) die aus den zwei Gattungen Cannabis (Hanf) und Humulus (Hopfen) besteht. Der Hanf geh rt zu den ltesten kultivierten Faserpflanzen dessen Anbau sich in China ca. 4700 Jahre zur ckverfolgen l t. Heute hat er ein negatives Image weil er Heutige Verbreitung (siehe Abb. 2) Der wilde Hopfen ist eine Pflanze der Auen und der Niederungsw lder. Die Karte zeigt da er eine bestimmte H hengrenze die H gelstufe selten berschreitet und vorwiegend an Fl ssen und deren N he 20 Abb. 1: Gemeiner Hopfen Botanischer Garten der Stadt Linz KOL 6/2 (1984) Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at Lieber Leser! Leider wurden seitens der Druckerei die Druckplatten von den Verbreitungskarten Hopfen und Spitzwegerich (Seite 21 und 22) vertauscht. Wir bitten Sie dies zu entschuldigen. Die richtigen Verbreitungskarten finden Sie auf diesem Beiblatt. " OBER STERREICH Pflonzenverbreituna Toxon: Humuius lupulus L Abb. 2: Verbreitungsgebiet des Gemeinen Hopfens (Humuius lupulus L.) in Ober sterreich Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at 72 Uf "I "I OBER STERREICH Pf lonzen verbreiten. Toxon: /"i tiiunjo lunreo/ataL soo i Mm j Abb. 4: Verbreitungsgebiet des Spitzwegerichs (Plantago lanceolata L.) in Ober sterreich Kiwi- ixxvm Naturkdl. Station Stadt Linz/Austria download unter www.biologiezentrum.at OBER STERREICH Pflonzenverbrettuno Toxon: Plgntago lanceolata L -KUMP LXXM Abb. 2: Verbreitungsgebiet des Gemeinen Hopfens (Humulus lupulus L.j in Ober sterreich die Rauschdroge Haschisch (in Nordamerika Marihuana) liefert. Wie bereits erw hnt wurde wird der Hopfen - die weiblichen Pflanzen kultiviert weil die Hopfenbittersto
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