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1 Endstation Sehnsucht Lukas 15 11-32 Einleitung: Die Geschichte eines Menschen ist oft die Geschichte seiner Sehnsucht. Unser aller Leben wird zu einem betr chtlichen Teil von Sehnsucht bestimmt vielleicht mehr als wir ahnen oder zugeben wollen. Ich m chte heute Abend anhand des gelesenen Textes ber drei Arten von Sehnsucht sprechen. 1. Die falsche Sehnsucht Den j ngeren Sohn zog es weg vom Vater! Es zog in die falsche Richtung. Dieser Sohn hatte es zu Hause so gut. Er hatte Essen und Trinken. Er hatte Arbeit. Er hatte Freunde. Er hatte einen Bruder. Aber vor allem hatte er Liebe und Geborgenheit. Der Vater liebte den Sohn und wollte nichts mehr f r ihn als Lebensfreude und Lebensgl ck. Doch der junge Mann rebellierte gegen die Liebe des Vaters. Ihm war s zu muffig und zu eng. Er wollte raus. Er wollte etwas vom Leben haben. Er hatte Angst etwas zu verpassen. Es zog ihn m chtig fort. Eines Tages klopft er mit der Faust auf den Tisch: "Gib mir Vater das Teil der G ter das mir geh rt!" R ck die Knete raus Alter! Gib mir das ist die Melodie die sich durch die gefallene Menschheit zieht. Gib mir ... dein Geld sagen die Kinder zu Vater oder Mutter... Gib mir ... deinen K rper sagen viele M nner zu M dchen oder Frauen... Gib mir ... deine Arbeitskraft sagt der Firmenchef zu seinen Arbeitern und Angestellten... 2 Gib mir ... deine Seele sagt der Teufel ich gebe dir vor bergehend Ansehen Erfolg Gesundheit und Reichtum... Gib mir gib mir! Was f r eine herzlose Forderung! Ohne ein Wort der Liebe und des Dankes forderte er sein Erbteil. Und dann schn rte er sein B ndel und zog ferne ber Land. Oh wie oft hat sich dieser Vorgang seither wiederholt! Er zog ferne ber Land. Offenbar zog er au erhalb des Landes Israel. Denn in Israel galten Schweine als unrein - im Ausland nicht. Ein Ausleger der Heiligen Schrift sagt: "Er zog dahin wo der Unterschied zwischen rein und unrein aufgehoben war. - Da konnten junge Leute vor der Ehe zusammenleben und keiner dachte sich etwas dabei. - Da konnte man l gen - und galt als schlau. - Da konnte man streiten und fluchen wie man wollte.... So zog er weg. Immer weiter weg vom liebenden Vater. Immer mehr hinein in S nde und Schuld. Er verprasste sein Gut. Das braucht hier nicht weiter beschrieben zu werden. Wir wissen alle wie Gl cksspiel man sein Frauen Geld usw. verschwenden Jede Menge kann. Alkohol Lustigkeiten und Vergn gungen aber die tiefe Sehnsucht im Inneren bleibt! Es dauerte Freunde die nicht er lange da vielleicht waren ber die Taschen Monate leer. ausgehalten Die hatte lie en ihn fallen wie eine hei e Kartoffel. Und dann sehen wir sehr deutlich wie ein Leben fern von Gott aussieht. Jesus hat das hier meisterhaft beschrieben. Es ist ein Leben im Hunger! Es hei t hier: Und er fing an Not zu leiden ... Da kann man volle K hlschr nke haben und ein volles Bankkonto dazu - aber wenn das Herz leer ist f hrt man ein Leben im Hunger! Hunger nach Frieden Sinnerf llung Liebe Geborgenheit nach Leben .... Vergebung 3 Ob hier heute mitten im Land des Wohlstands einige hungrige Leute unter uns sitzen Ein Leben fern von Gott (vielleicht bei aller Christlichkeit) ist ein Leben der Erniedrigung! "Und er ging hin und h ngte sich an einen B rger desselben Landes ... der schickte ihn auf seinen Acker die S ue zu h ten" (V.15). Da sa er nun mit langem Gesicht bei den grunzenden Schweinen. Die gek nstelte Faschingsfreude der vergangenen Monate war l ngst weg. Trauer Schmerz Wut und Zorn erf llten sein Herz. Aber so geht es meistens. Jemand hat gesagt: "Wer die Liebe Gottes verschm ht muss die K lte der Menschen erfahren." Und wer Gottes Angebot verachtet der muss den Jammer und das Herzeleid dieser Welt kennen lernen. Gott sagt einmal durch den Propheten Jeremia das ersch tternde Wort zu seinem Volk Israel: "Du musst innewerden was es f r Jammer und Herzeleid bringt den Herrn deinen Gott zu verlassen und ihn nicht zu f rchten" (Jeremia 2 19). Aber noch etwas wird hier deutlich. Ein Leben fern von Gott ist auch ein Leben in der Einsamkeit! "Und er begehrte seinen Bauch mit Schweinefutter zu f llen und niemand gab es ihm" (V.16). Meine lieben Freunde Leben ohne Gott macht furchtbar einsam! Vielleicht hast Du Deine Stammtischbr der und Diskofreunde eine Weile gehabt aber warte nur wenn Dein Geld weg ist oder Du in andere Schwierigkeiten kommst dann sitzt Du ganz Zeit lang alleine da! Vielleicht hast Du Deine sexuellen Freuden eine gehabt aber wenn Du nicht mehr attraktiv genug bist dann l sst Dich Dein Liebhaber genauso kalt sitzen wie er zuvor seine rechtm ige Ehefrau sitzen gelassen hat. 4 Die Bibel hat recht: Ohne Gott leben hei t im Hunger leben in der Erniedrigung leben und in der Einsamkeit leben. In einem solchen Dasein kann keine Freude s
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