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bpa pressemitteilung Bremen 24. Januar 2007 (Nr. 03/07) Neuer bpa-Landesvorstand warnt vor Gefahr der Altersarmut durch Pflegeversicherungsreform In Bremen gibt es 69 private Dienstleister f r ambulante und station re Pflege die im Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) zusammengeschlossen und ein wichtiger Arbeitgeber im Zwei-St dte-Staat sind. Ende letzten Jahres hat der Bremer bpa einen neuen Landesvorstand gew hlt an dessen Spitze jetzt Uwe Goldschmidt steht der in Bremen vier Seniorenresidenzen f hrt. Sein Vertreter Ralf Holz betreibt in Bremerhaven einen ambulanten Pflegedienst. Die bpa-Landesgruppe Bremen beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne des bpa: Pflegereform: Ja Altersarmut: Nein! Werden die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner von morgen die Leidtragenden der kommenden Pflegereform sein Nach den Eckpunkten zur Reform der Pflegeversicherung die die Politik jetzt z gig umsetzen will sollen 80 % der k nftigen Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bis zu 323 00 Euro pro Monat weniger aus dem Topf der Pflegeversicherung bekommen als bisher. Im Klartext bedeutet das: 350.000 Menschen die demn chst neu in ein Pflegeheim einziehen werden in die Sozialhilfeabh ngigkeit abrutschen. Das ist nichts anderes als organisierte Altersarmut sagt Uwe Goldschmidt Vorsitzender des bpa Bremen. Weitergehende Vorschl ge sehen eine komplette Abschaffung der Pflegestufe I vor was eine Leistungsk rzung f r 50% aller Pflegebed rftigen in Deutschland eine Million Menschen bedeutet. Allein im Bereich der h uslichen Pflege w ren ber 750.000 Pflegebed rftige von dieser radikalen Sparma nahme betroffen. Dieses zu verhindern ist ein Ziel der Kampagne so der stellvertretende Vorsitzende Ralf Holz. bpa-Vorstandsmitglied Stefan Lohse: Wer verhindern m chte dass der Zuschuss der Pflegeversicherung f r k nftige Heimbewohnerinnen und Heimbewohner massiv gek rzt wird muss jetzt Farbe bekennen. Denn: Kaum einer bemerkt dass die derzeit bekannten Pl ne zur Pflegereform Augenwischerei sind. Kaum einer wird stutzig wenn die Politik flei ig betont: Heimbewohnerinnen und Heimbewohner genie en Bestandsschutz haben also keine Leistungsk rzungen zu bef rchten. Dass dieser Bestandsschutz aber nur f r die jetzt in Heimen betreuten Menschen gilt wird beharrlich verschwiegen. Die zuk nftigen Bewohner w rden eine zus tzliche Belastung von ber 300 Euro pro Monat zu tragen haben. Selbstverst ndlich begr t der bpa die im Eckpunktepapier zur Pflegereform angek ndigten Verbesserungen im ambulanten Bereich die bessere Ber cksichtigung der Situation demenziell Erkrankter sowie den berf lligen Abbau von B rokratie. Aber rechtfertigen diese Verbesserungen einen gleichzeitigen Kahlschlag in der station ren Versorgung Nein sagt der Vorsitzende Uwe Goldschmidt. Eine St rkung der h uslichen Versorgung ist keine Begr ndung f r drastische K rzungen in der Heimpflege. Wir wehren uns entschieden dagegen den einen Leistungsbereich gegen den anderen auszuspielen. F r R ckfragen: Henning K hne Landesbeauftragter Tel.: 05 11 / 12 35 13 40. Ver ffentlichung frei Beleg erbeten (398 W rter 2685 Zeichen mit Leerzeichen) Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Landesgesch ftsstelle Bremen Herrenstra e 3-5 30159 Hannover Telefon: (05 11) 12 35 13 40 Telefax: (05 11) 12 35 13 41 Bremen@bpa.de www.bpa.de
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